Eignungstest für Lehramt (Englisch)

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Bechy
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Eignungstest für Lehramt (Englisch)

Beitrag von Bechy »

Hallo,

ich habe mich heute für an der TU Dresden für Lehramt Englisch/Informatik sowie als alternative Englisch/Geographie eingeschrieben.

Nun habe im Juli einen Eignungstest. Mit solchen Test's habt ihr doch sicherlich Erfahrungen?
Ich bin zwar nun schon wieder ein Jahr aus dem Unterricht heraus, habe aber während dieser Zeit englische Bücher gelesen und englisch-sprachige Filme gesehen.

Wie kann ich mich am Besten darauf vorbereiten? Ich hatte daran gedacht, dass ich einfach meine Hefter nehme und mich halt damit mündlich sowie schriftlich vorbereite.

Würdert ihr euch wieder für den Lehrerberuf entscheiden? Wie findet ihr meine Fächer Kombination??
Falls es mit dem Lehramt nichts würd, werde ich Medieninformatik nehmen ;).

MfG,
Bechy




maureencc
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Beitrag von maureencc »

Hallo Bechy,

du müsstest dich bei Studenten, die den Test schon gemacht haben, erkundigen, was genau verlangt wird.

Wenn es hauptsächlich um deine Englisch-Kenntnisse geht, hast du Recht - viel lesen, Radio hören, fernsehen etc. aber möglichst auch Gespräche mit Muttersprachlern führen und nicht nur Alltagsgespräche sondern Diskussionen über soziale, wirtschaftliche, politische Themen etc. Das gibt dir auf jeden Fall wieder mehr Sicherheit und Gefühl für die Sprache.

Ich vermute eher, weiß es aber wirklich nicht, dass allgemein festgestellt werden soll, ob du für das Studium überhaupt geeignet bist - Allgemeinwissen, Menschenverstand etc.

Du musst dich unbedingt genau erkundigen.

Auf jeden Fall, viel Glück!
Maureencceee

boert
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Beitrag von boert »

Es gibt mit Sicherheit ein Forum, in dem sich Teilnehmer des Tests austauschen.

Versuch es auch mal bei der Studentenvertretung ... die sind schließlich auf "deiner" Seite ;)

Bechy
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Beitrag von Bechy »

Ok das werde ich machen. Vielen Dank für die Tipps.

Seit ihr mit dem Leher-Dasein zufrieden? Gefällt es euch?

maureencc
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Beitrag von maureencc »

Hello again, Bechy,

ich bin Lehrerin mit Herz und Seele.

Allerdings habe ich mich damals, nach dem Abitur (bzw. A Levels) und nach dem ersten Studium, gegen das Lehramt bzw. Teachers´ Training entschieden, da damals die Zeit der anti-autoritären Erziehung war und ich selbst disziplinieren wollte! :lol:

Im Laufe der Jahre habe ich allerdings immer mehr unterrichtet, VHS Kurse, Privatschulen etc. bis ich schließlich hier in Deutschland in der Realschule gelandet bin. Die Arbeit mit Menschen, ob groß oder klein, macht mir persönlich wahnsinnig viel Spaß - auch Probleme lösen, was zum Alltag gehört, kann eine spannende Herausforderung sein. Man muss natürlich auch Spaß am Vermitteln von Wissen haben und für neue Ideen und Anregungen, sprich abwechslungsreichen Unterricht offen sein. Mir ist auch immer wichtig, meine Schüler nicht als Kinder sondern als gleichwertige Menschen zu sehen. Sie müssen mir zuhören.... aber sie dürfen von mir erwarten, dass ich ihnen auch zuhöre. Der Umgang miteinander beruht auf gegenseitigem Respekt.

Ja, ich bin sehr gerne Lehrerin.

Gruß, Maureencc

boert
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Beitrag von boert »

Ich stelle mir den Beruf langweilig vor - auf Dauer.
Allein wenn ich daran denke im fünften Jahr hintereinander eine Lektüre durchzuarbeiten wird mir ganz anders, auch wenn ich jedes Jahr eine andere Klasse vor mir sitzen habe.

Oder liege ich mit meiner Ansicht komplett falsch?

maureencc
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Beitrag von maureencc »

Hallo boert,

da hast du sicherlich Recht.

Es gibt Lehrkräfte, die sich mit dem Studium und Referendariat denken, sie bräuchten sich nie wieder Gedanken machen, etwas zu lernen oder etwas Neues zu machen. Das sind dann diejenigen, die sich langweilen und irgendwann an burn-out leiden und früh-pensioniert werden.

Andere, wiederum, werden sich ganz bestimmt nicht langweilen, weil sie selber wissen, man hat nie ausgelernt. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, neue Ansätze, neue Methoden. Wer dran bleibt und sich fortbildet und viel mit KollegInnen austauscht, ihm wird nie langweilig.

Ich kann mir auch nichts Schlimmeres vorstellen, als jedes Jahr den gleichen Stoff zu wiederholen. Ich glaube, die meisten Lehrkräfte geben sich schon die Mühe, auch neue, interessante Materialien zu suchen um einen (auch für sich selbst) interessanten Unterricht zu gestalten.

Und man darf nicht vergessen, jeder Schüler, jede Schülerin hat ganz eigene Stärken und Schwächen, auf die die Lehrkraft möglichst eingehen soll, so dass jede Unterrichtsstunde doch ganz anders wird.

Aber das sagt dir eine Lehrerin, die ihren Job sehr liebt und jeden Tag sehr gerne hingeht!

LG, Maureencc

Bechy
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Beitrag von Bechy »

Ach ich weiß es immer noch nicht ...

Momentan spiele ich auch wieder mit dem Gedanken des Grundschullehrers. Da ich momentan eine Informatik AG in der Grundschule leite (seit Anfang des Schuljahres 06/07)... mmmh

Wichtig ist mir halt, dass ich später Spaß am Job habe und diesen gern mache. Aber ebenso wichtig ist mir halt eine geregelte Arbeitszeit ...
Und der Lehrerberuf hat da halt sein Vorteile.
Ob er mir dann Spaß macht, das erfährt man ja eigentlich erst, wenn es schon zu spät ist ;).

Inse22
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Beitrag von Inse22 »

Mein "Mentor" an meiner Schule hat mir erzählt, dass ich evtl gar keinen Eignungstest machen muss, wenn ich in allen 4 Kurshalbjahren 10Pkt oder mehr stehe ;-) An der Uni Oldenburg ist dies auch so ;-) Aber wie siehts an anderen Unis aus? Beispielsweise Osna?

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