Texte zu Referenzen

Hier könnt ihr Sätze und kurze Texte zum Korrigieren einstellen.
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Andree
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Texte zu Referenzen

Beitrag von Andree »

Hallo,

für zukünftige Bewerbungen erstelle ich mir gerade ein Online Portfolio. Alle Projekte haben eine kurze Beschreibung, sowohl auf deutsch als auch auf englisch. Mit der Übersetzung ins Englische habe ich etwas Schwierigkeiten. Deshalb würde ich mir gerne gelegentlich eure Meinung einholen.



Einen Text habe ich fertiggestellt:

The order was to create a logo mark for X, which is composed of the initials of the agency name or symbolically illustrates the identity. X stands for the way from the first planning to the end of the realization of an X in a skillful and elegant style. Among some designs, I chose 6 logos, but only one concept was quite convincing.

(Der Auftrag war es eine Bildmarke für X zu erstellen, die sich aus den Initialen des Agenturnamens zusammensetzt, oder die Identität symbolisch veranschaulicht. Parkour steht dabei für den Weg von der ersten Planung bis zum Ende der Durchführung eines X in einem geschickten und eleganten Stil. Unter einigen Entwürfen habe ich 6 Logos ausgewählt, doch nur ein Konzept konnte ganz überzeugen.)
 
Ist das auf englisch richtig übersetzet?




Keswick
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von Keswick »

Andree hat geschrieben:Einen Text habe ich fertiggestellt:

The order was to create a figurative mark for X, which is composed of the initials of the agency name or which symbolically illustrates its/the company's identity. X stands for the way from the first planning to the end of the realization of an X in a skilful and elegant style. Among some designs, I chose 6 logos, but only one concept was quite convincing.

(Der Auftrag war es eine Bildmarke für X zu erstellen, die sich aus den Initialen des Agenturnamens zusammensetzt, oder die Identität symbolisch veranschaulicht. Parkour steht dabei für den Weg von der ersten Planung bis zum Ende der Durchführung eines X in einem geschickten und eleganten Stil. Unter einigen Entwürfen habe ich 6 Logos ausgewählt, doch nur ein Konzept konnte ganz überzeugen.)
 
Ist das auf englisch richtig übersetzet?
Fehler/Mistake - Anmerkung/Note - Ausdruck/Expression
* Keine Korrektur- / Erklärungsanfragen per PN *

tiorthan
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von tiorthan »

Als jemand der im Agenturgeschäft tätig ist klingt "order" für mich in diesem Zusammenhang der Tätigkeitsbeschreibung etwas seltsam. Es ist zwar nicht falsch, weil damit ja der Geschäftsauftrag bezeichnet wird, aber das zu erreichende Ziel in einem solchen Auftrag wird meistens mit einem anderen Wort wie job oder task oder sogar einfach nur goal ausgedrückt.
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Keswick
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von Keswick »

Sehe ich genauso, tiorthan, auf Anhieb waere meine Wahl auch eher "task" als "order" gewesen, aber da mir die Hintergruende nicht bekannt sind, blieb ich bei "order".
Fehler/Mistake - Anmerkung/Note - Ausdruck/Expression
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Andree
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von Andree »

Keswick hat geschrieben: Sehe ich genauso, tiorthan, auf Anhieb waere meine Wahl auch eher "task" als "order" gewesen, aber da mir die Hintergruende nicht bekannt sind, blieb ich bei "order".
Mich hatte jemand bekanntes darum gebeten, ihm bei der Bearbeitung seines Logos zu helfen.

Andree
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von Andree »

Es gibt auch einen neuen Text:

At the [Name] School in [Ort], the media designers have to present a computer interface in IT classes in the first year. I was assigned [Schnittstelle] as a topic and I decided to create a PowerPoint presentation because I really like the animation options/possibilities.

tiorthan
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von tiorthan »

Ich hätte noch einen Vorschlag aufbauend auf Keswicks Korrektur.
The order was to create a figurative mark for X, composed of the initials of the agency's name or illustrating the company's identity symbolically. X represents the journey from the first planning to the end of the realization of an X in a skillful and elegant manner.
Gerade hier beim letzten Satz gibt es zahlreiche Möglichkeiten das auszudrücken. Ich finde "represent" als Verb passender, weil es da offenbar um die besagte bildhafte Darstellung der Firmenidentität geht.
Among some designs, I chose 6 logos, but only one concept was quite convincing.
Den Satz finde ich nicht überzeugend für den Zweck es in Bewerbungen zu benutzen. Dies klingt so, als ob du eigentlich gar keine Arbeit getan hättest, sondern dass irgendwer viele Designs erstellt hat und du hast nach dem Bauchgefühl 6 ausgewählt und davon wurde dann eines tatsächlich genommen.
At the [Name] School in [Ort]1, the media design students2 had3 to present a computer interface in IT classes in the first year. I was assigned [Schnittstelle]5 as a topic and I decided to create a PowerPoint presentation because I really like the animation options/possibilities4.
1 - die genaue Wortwahl, und darunter auch ob der Artikel dort steht, ob "School" dort hingehört und ob es "in" oder "of" heißen muss hängt hier vom Namen der Schule ab.

2 - Ich schätze mal, dass es sich um Studenten oder Schüler oder Azubis handelt und noch keine fertig ausgebildeten Designer?

3 - Wieder davon ausgehend, das auch dieser Text in einer Bewerbungsmappe oder ähnlichem stehen wird, handelt es sich um etwas, was dann in der Vergangenheit liegen wird.

4 - Auch hier wieder für eine Bewerbungsmappe eine eher zweifelhafte Formulierung. "Ich mag die Animtionsmöglichkeiten" hat, um es mal krass auszudrücken, für eine Personalentscheidung so viel Gewicht wie die Information welche Art von Fußboden du am liebsten magst. Gibt es eine Möglichkeit in wenigen Worten auszudrücken, welche der Animationsmöglichkeiten es sind, die PowerPoint unter den Alternativen hervorheben? Falls nicht, lass es weg.

5 - Was soll das bedeuten?
You're never too old to learn something stupid.
MistakeSuggestionYou sure that's right?

Andree
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von Andree »

Danke für deine Mühe, es ist mir eine sehr große Hilfe!
tiorthan hat geschrieben: Ich hätte noch einen Vorschlag aufbauend auf Keswicks Korrektur.

The order was to create a figurative mark for X, composed of the initials of the agency's name or illustrating the company's identity symbolically. X represents the journey from the first planning to the end of the realization of an X in a skillful and elegant manner.
Gerade hier beim letzten Satz gibt es zahlreiche Möglichkeiten das auszudrücken. Ich finde "represent" als Verb passender, weil es da offenbar um die besagte bildhafte Darstellung der Firmenidentität geht.
Among some designs, I chose 6 logos, but only one concept was quite convincing.
Den Satz finde ich nicht überzeugend für den Zweck es in Bewerbungen zu benutzen. Dies klingt so, als ob du eigentlich gar keine Arbeit getan hättest, sondern dass irgendwer viele Designs erstellt hat und du hast nach dem Bauchgefühl 6 ausgewählt und davon wurde dann eines tatsächlich genommen.
Stimmt, ich habe den letzten Satz entfernt. Ich wollte damit aussagen, dass ich 6 Entwürfe favorisiert habe und einer davon den Kunden komplett überzeugt hat.
tiorthan hat geschrieben:
At the [Name] School in [Ort]1, the media design students2 had3 to present a computer interface in IT classes in the first year. I was assigned [Schnittstelle]5 as a topic and I decided to create a PowerPoint presentation because I really like the animation options/possibilities4.
1 - die genaue Wortwahl, und darunter auch ob der Artikel dort steht, ob "School" dort hingehört und ob es "in" oder "of" heißen muss hängt hier vom Namen der Schule ab.

2 - Ich schätze mal, dass es sich um Studenten oder Schüler oder Azubis handelt und noch keine fertig ausgebildeten Designer?

3 - Wieder davon ausgehend, das auch dieser Text in einer Bewerbungsmappe oder ähnlichem stehen wird, handelt es sich um etwas, was dann in der Vergangenheit liegen wird.

4 - Auch hier wieder für eine Bewerbungsmappe eine eher zweifelhafte Formulierung. "Ich mag die Animtionsmöglichkeiten" hat, um es mal krass auszudrücken, für eine Personalentscheidung so viel Gewicht wie die Information welche Art von Fußboden du am liebsten magst. Gibt es eine Möglichkeit in wenigen Worten auszudrücken, welche der Animationsmöglichkeiten es sind, die PowerPoint unter den Alternativen hervorheben? Falls nicht, lass es weg.

5 - Was soll das bedeuten?

1) In dem Fall Gutenbergschule. Wie heißt diese Regel? Ich kann dazu nichts finden.

2) Stimmt

3) Hier dachte ich an "have", weil jedes Jahr die "Neuen" die Schnittstellen vorstellen müssen.

4) Eigentlich nicht. Also es gibt meiner Ansicht nach kein Programm für Präsentationen, dass für Animationen so einfach zu bedienen ist. Ich könnte schreiben: I used PowerPoint to create the animations. Dann habe ich mitgeteilt, womit ich gearbeitet habe, denn das wollte ich ja eigentlich und es kommen keine weiteren Fragen auf.

5) Mein Fehler. Ich wollte "Schnittstellenname" schreiben. Ich hatte SATA. Ich werde weitere Texte besser nicht mehr zensieren, außer die Unternehmensnamen, denn dieser Thread soll in Google halt nicht aufgelistet werden, wenn man nach den Unternehmen sucht ^^

tiorthan
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Re: Texte zu Referenzen

Beitrag von tiorthan »

Andree hat geschrieben: Ich wollte damit aussagen, dass ich 6 Entwürfe favorisiert habe und einer davon den Kunden komplett überzeugt hat.
Man hätte das dann so ausgedrückt, dass man sechs Entwürfe für den Kunden angefertigt hat. Aber es ist in dem Fall besser es wegzulassen, wenn man nicht ausdrücklich über die Gedankengänge und das Designverfahren schreibt dann ist nur wichtig, ob der Auftrag erfolgreich war.
1) In dem Fall Gutenbergschule. Wie heißt diese Regel? Ich kann dazu nichts finden.
Das ist kein Teil der Sprache sondern in dem Fall eine Praxis aus dem Übersetzungshandwerk und für jede Sprache gültig. Wenn man eine Übersetzung von Namen oder Namensähnlichen Bezeichnungen anfertigt, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

Manchmal gibt es schon einen Namen in der Sprache in die man übersetzen will. Entweder aus Tradition, so wie wir die Italienische Stadt Napoli als Neapel bezeichnen, oder weil der Namensträger eine Vorgabe gemacht hat. Die TU Dresden wird in englischen Texten deshalb zum Beispiel voll ausgeschrieben als "Technische Universität Dresden" also mit ihrem deutschen Namen, weil sie das direkt so vorgeben, während die FU Berlin als "Free University of Berlin" bezeichnet wird.

Ansonsten muss man sich entscheiden ob es sich bei dem Begriff wirklich um einen Eigennamen handelt. Eigennamen übersetzt man dann am besten nicht. Manchmal ist es aber auch so, dass der Name eine beschreibende Funktion hat, dann übersetzt man ihn ganz oder teilweise.

Das ist nicht immer einfach zu entscheiden. Also falls die Schule eine Vorgabe macht, nimm diese. Ansonsten würde ich bei Schulnamen die zusammen geschrieben werden immer den Namen so lassen wie er ist.

Der Artikel ist dann auch noch ein separates Thema. Dazu gibt es eine ganze eigene Tradition im Englischen, die ich hier nicht einzeln breittreten will. Da im Namen "Gutenbergschule" das Wort "Schule" bestimmend ist, würde ich hier einen Artikel benutzen und dann das "school" weglassen.
3) Hier dachte ich an "have", weil jedes Jahr die "Neuen" die Schnittstellen vorstellen müssen.
Ja, aber du schreibst ja keinen Text über die Schule sondern über dich selbst. Dieser Unterschied in der Perspektive ist wichtig. Aus deiner Sicht liegt das in der Vergangenheit, aus Perspektive der Schule ist es regelmäßig.

4) Eigentlich nicht. Also es gibt meiner Ansicht nach kein Programm für Präsentationen, dass für Animationen so einfach zu bedienen ist. Ich könnte schreiben: I used PowerPoint to create the animations. Dann habe ich mitgeteilt, womit ich gearbeitet habe, denn das wollte ich ja eigentlich und es kommen keine weiteren Fragen auf.
Ja das wäre in dem Fall besser.

Aber allgemein ist es auch wichtig, dass du dir hier Gedanken darüber machst für welchen Markt du dieses Bewerbungsprofil schreiben willst. Es gibt da nämlich durchaus Unterschiede.

Ein deutscher Personalentscheider hat zum Beispiel gern Listen von Skills, die man eingesetzt hat, damit er sich selbst ein Bild davon machen kann, ob die Station im Lebenslauf irgendwas für die Stelle bringt.

Ein amerikanischer Personalentscheider würde hingegen wollen, dass du ihm darstellst, warum dich das für die Stelle besser qualifiziert, da sind die tatsächlich eingesetzten Tools oft eher nebensächlich.
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